Rückblick: Frauenfrühstück

Am Samstag, dem 19.11. trafen sich schon ab 9 Uhr ca. 50 Frauen in der Cafeteria vom Haus „Elim“. Alle waren bester Laune und mit Vorfreude erfüllt, denn schließlich sollte es an diesem Morgen um ein spannendes Thema gehen:
„Aus Angst mach Mut“.

1. Angst
Sie ist ein Grundgefühl für Gefahrensituationen, ohne welches wir oft in Lebensgefahr kommen würden und nicht überleben könnten. Die Angst schützt uns also davor, indem sie Reflexe auslöst, wie: Flucht oder Angriff. Somit können wir sie eigentlich als unsere Freundin bezeichnen, aber warum überspielen wir sie oft?
Liegt es daran, dass uns dieses Gefühl oft daran erinnert, dass wir: sterblich sind, unvollkommen, auch versagen können oder manchmal nicht geliebt werden? Alles Grundängste, die jeden eines Tages mal einholen und ins Nachdenken bringen. Wir verdrängen lieber schnell den Gedanken an Tod, Einsamkeit und Versagen, anstatt unser alltägliches Leben zu genießen und nicht nur die schwierigen Seiten, sondern auch die schönen Momente im Alltag zu sehen. Dann tritt ganz schnell die kleine Schwester von Angst ein: Sorge!!! Sie verstellt uns den Blick für das Hier und Jetzt, denn Sorgen sind immer in die Zukunft gerichtet. Wir treffen sie immer da an, wo gewohnte Bahnen verlassen werden. Und immer ist die Angst mit dabei.

2. Meine Angst
Es sind die individuellen Ängste gemeint. Jeder hat vor anderen Menschen, Situationen, Begebenheiten … Angst. Eines dürfen wir uns aber sicher sein, die Angst verschwindet nie, auch wenn wir sie uns wegreden wollen. Warum also dieses Gefühl nicht positiv nutzen? Denk daran: Sie will ja unsere Freundin sein, unsere Beschützerin, sie will uns auf Dinge hinweisen, damit wir nicht einfach ins Loch tappen. Lass uns also die Angst nicht als negatives Gefühl sehen, sondern eher als Wegweiser! Wie kann das ganz praktisch aussehen?

  1. Angst wahrnehmen
  2. Angst zulassen (sie ist unsere Freundin, solange wir die Oberhand über sie
    behalten)
  3. herausfinden, worauf sie mich hinweisen will (Wann kam sie? Was hat sie
    ausgelöst? …)
  4. entsprechend reagieren (Flucht oder Angriff)

Angststörungen und Panikattacken treten meist erst dann auf, wenn wir die Angst lange nicht zugelassen und versucht haben, sie zu unterdrücken. Irgendwann gewinnt das Gefühl dann doch die Oberhand. Der einzige Ausweg aus dieser Lage ist es dann zu sagen: „Ich brauche Hilfe!“ Woher bekommen wir sie? Wo suchen wir uns Hilfe?

3. Meine Angst in GOTTes Hand
GOTT hat uns so wunderbar gemacht. Wir sind die Krone seiner Schöpfung. ER ist der Schöpfer und somit sind wir als Geschöpfe und die ganze Welt in SEINER Hand am besten aufgehoben, denn ER hält/ hat alles in der Hand. Nicht negativ gesehen, so dass ER uns kommandieren kann …, sondern bergend, schützend hält GOTT uns. „In der Welt da habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh. 16,33) Das Gefühl Angst ist nun mal eine Tatsache solange wir auf der Erde wandeln werden. Sie wird nie verschwinden, aber wir haben jemanden zu dem wir mit ihr gehen können, falls die Angst uns zu überrollen droht: GOTT!!! ER will uns trösten, beistehen, helfen, führen, stützen… „Sorgt euch nicht um eurer Leben.“ (Matth. 6,25) Das bedeutet nicht, dass wir jetzt anfangen sollen, ein Lotterleben zu führen, aber auch nicht als Angsthase durch die Welt zu gehen. Vielmehr zeigt es uns deutlich, dass wir uns doch mal ein wenig zurücklehnen sollten, um unseren Blick weg von der Angst auf GOTT richten zu können. ER, unser Schöpfer, weiß doch am besten was wir brauchen. Viel wichtiger, als immer auf die Angst zu hören, ist es doch, dass wir nicht verpassen zu leben – ausgerichtet auf die Ewigkeit hin! 

4. Verwandlung der Angst
Da wir nun eindeutig feststellen konnten, dass wir 1. die Angst nicht loswerden und 2. wir sie eigentlich auch als Freundin brauchen, stellt sich nun die Frage, wie wir das Ganze nun zu unserem Nutzen verwandeln können. Wie können wir es schaffen aus Angst Mut werden zu lassen? Zunächst müssen wir uns klar machen, dass es ohne Angst keinen Mut gibt! Corrie ten Boom hat einmal gesagt: „ Mut ist Angst, die gebetet hat.“ Wisst ihr, was Angst töten kann? LIEBE!!! „Welche größere Liebe zeigt sich nicht darin, dass einer für seinen Freund stirbt“ (Joh. 15,13) Genau das hat JESUS für uns getan! Noch viel mehr, ER ist sogar auferstanden!!! Durch den Tod am Kreuz und die Auferstehung hat unser HERR also alle Grundängste eines Menschen besiegt.

  • Todesansgt, weil JESUS den Tod besiegt hat und wir somit die Möglichkeit auf
    ewiges Leben haben
  •  Angst nicht geliebt zu werden: GOTT liebt uns!!! „Denn so sehr hat GOTT die
    Welt geliebt, dass ER SEINEN Eingeborenen Sohn gab…“ (Joh. 3,16)
  •  Angst zu versagen: JESUS sprach: „ES ist vollbracht!“, somit hat ER auch die
    Macht uns bei Allem zu helfen, was wir angehen wollen. (GOTT liebt mich
    genauso sehr, ob ich nun meine Fenster geputzt habe oder nicht… 😉 )

Ohne Angst gibt es keinen Mut. Machen wir also aus Angst Mut, indem wir trotz Angst einen Schritt voran gehen. Somit verleihen wir der Angst Flügel und sie kann nicht die Oberhand über uns gewinnen, um uns vielleicht am Ende doch gelähmt zurückzulassen.