Zum Nachdenken (18/3)

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Mai/Juni

nun hängen wir irgendwie in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten. Mir klingt im Herz immer noch ein kleiner Satz aus einer Osterpredigt nach. Da sind drei Frauen, enge Wegbegleiterinnen und Freundinnen von Jesus, am Ostermorgen auf dem Weg zu seinem Grab. Vor lauter Trauer wie gelähmt, unfähig klar zu denken, fällt ihnen erst auf dem Weg ein: 

„Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“ Markus 3,16

So eine Grabplatte wog zwischen 1,5 und 2Tonnen. Für die drei Frauen völlig unrealistisch, diesen Stein wegzubewegen. Und dann waren da ja noch die 16 römischen Elitesoldaten, die den versiegelten Stein bewachen sollten. Aus menschlicher Sicht unmöglich, an Jesus heranzukommen! Und dann kommen sie an das Grab und sehen:
Alles Sorgen war völlig unnötig! Der Stein ist weg, der Weg zu Jesus frei! Oft wollen wir alles in unserem Leben selbst bewältigen und sorgen uns, weil die Steine einfach zu schwer sind, um sie selbst weg zu wälzen. Wir stehen diesen Felsbrocken oft machtlos gegenüber, aber Gott bewegt was unbeweglich scheint! Er bringt die Dinge ins Rollen, die festgefahren erscheinen und Er belebt, was versteinert ist. Und selbst das unüberwindbarste aller Hindernisse hat er aus dem Weg geräumt:

„Durch Jesus haben wir freien Zugang zu der Gnade Gottes bekommen!“ Römer 2,5

Ist es ein Zeichen von Schwäche, sich auf die Stärke Gottes zu verlassen? Gott hat uns so erschaffen, dass wir trotz all unserer Stärken auch Schwächen haben und Seine Hilfe benötigen. Er will uns helfen, Er hat uns sogar eigens einen göttlichen Helfer gesandt, den Heiligen Geist, um selbst jederzeit in uns zu leben. Genau daran erinnern wir uns ja zu Pfingsten. Und Er hat uns in seine Gemeinde gestellt, keiner steht allein! Was auch immer gerade die Herausforderung in deinem Leben ist – Du musst da nicht alleine durch!